Seit über zehn Jahren stand der ehemalige Jugendclub in Schalkau leer.
Ein Treffpunkt für Jugendliche fehlte – gerade in unserer Region ein wichtiger Ort für Begegnung, Austausch und gemeinsames Gestalten.
Die Initiative zur Wiederbelebung kam von Gerit, André und dem Team der Volkssolidarität. Erste Jugendliche konnten bereits aktiviert werden.
Um das Projekt weiter zu stärken, hat sich auch unsere Schule beteiligt – mit den Klassen 7a, 7b und 7c als zukünftige Nutzerinnen und Nutzer. Im Rahmen der Wahlpflichtfächer Darstellen & Gestalten „Werkstatt“ und Natur & Technik (NT) arbeiteten die Schülerinnen und Schüler seit den Herbstferien regelmäßig im Jugendclub. Zunächst wurde das Gebäude gemeinsam besichtigt und überlegt: Was wird hier gebraucht? Wie soll der Raum aussehen? Welche Angebote wünschen sich Jugendliche? Danach ging es an die Umsetzung: streichen, ausbessern, gestalten, Möbel aufarbeiten und aus alten Materialien Neues schaffen. Lernen außerhalb des Klassenzimmers.
Und das Projekt war mehr als eine Renovierung. Die Jugendlichen übernahmen Verantwortung für einen öffentlichen Raum, trafen gemeinsame Entscheidungen und arbeiteten im Team. Sie erlebten, dass ihre Ideen Wirkung haben können. Der gesamte Prozess wurde zudem filmisch dokumentiert.
Unterstützt wurde das Projekt von der Volkssolidarität, lokalen Partnern sowie Studierenden und Professor:innen der Hochschule Coburg (Fachbereich Soziale Arbeit) und der Stadt Schalkau.
Ziel ist es, den Jugendclub dauerhaft als offenen Treffpunkt für junge Menschen in Schalkau zu etablieren. Ein Ort, an dem Begegnung, Mitbestimmung und eigene Ideen möglich sind. Das Projekt zeigt: Wenn Schule, Stadt, Jugendhilfe und engagierte Partner zusammenarbeiten, kann aus einem leerstehenden Gebäude wieder ein lebendiger Ort für Jugendliche entstehen. Und genau daran arbeiten wir weiter.